| Die Aufschneider |
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Es kann nur eine geben! Und deshalb beschließen die örtlichen Behörden, dass eine von zwei benachbarten Kliniken geschlossen
werden muss. Entweder das gnadenlos zukunftsorientierte High Tech-Hospital „St. Georg“ unter dem strengen Prof. Radwanski
(Christoph Maria Herbst), oder die gemütliche, wenn auch etwas heruntergekommene Eichwald-Klinik von Prof. Keller (Burghart
Klaußner) stehen zur Disposition. Nur zehn Tage bleiben dem Personal der beiden Häuser, ein Experten-Gremium von ihren jeweiligen
Vorzügen zu überzeugen.
Während Radwanski sofort seine Maschinerie aus Korruption und fiesen Tricks in Bewegung setzt, bauen die Eichwäldler auf ein
fragwürdiges Wellness-Konzept: Eine Mariachi-Band, die bei der Krankengymnastik aufspielt, neuartige Geburtsmöglichkeiten,
gemischtgeschlechtliche Dreierzimmer. Besonders die liebenswerten, aber leicht depperten Ärzte Dr. Steffen Wesemann
(Carsten Strauch) und Dr. Klaus Kunze (Rainer Ewerrien) sowie die wahrscheinlich gutmütigste Krankenschwester der Welt,
Sylvia Göbel (Cosma Shiva Hagen,) setzen alles daran, die chancenarme Eichwald-Klinik vor der Schließung zu retten. Doch als
eines Abends ein Spenderorgan versehentlich gebraten und dann mit Kartoffelpockets serviert wird, als Industriespionage,
Kidnapping und versuchter Mord Teile des Sanierungskonzeptes werden, zeigt sich, dass die Gesundheitsreform ganz schön
kranke Züge annehmen kann.
| Regie |
Carsten Strauch |
| Produktionsjahr |
2006 (D) |
| Länge |
keine Angabe |
| FSK |
keine Angabe |
| Orginaltitel |
Die Aufschneider |
| Darsteller |
Erceg, Stipe Hagen, Cosma Shiva Herbst, Christoph Maria Klaußner, Burghart Kronjäger, Nina
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| Produzent |
Gerhard Meixner, Roman Paul |
| Drehbuch |
Rainer Ewerrien, Carsten Strauch, Nina Werth |
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