| Flags of our Fathers |
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Dieses Foto aus dem Pazifikkrieg hat sich uns unauslöschlich eingeprägt – ein kurzer
Augenblick, auf Film verewigt: Fünf Marines und ein Navy-Sanitäter hissen die US-Fahne auf
dem Mount Suribachi nach Tagen heftiger Kämpfe um die japanische Garnison Iwo Jima, eine
einsame Insel mit schwarzen Sandstränden und Schwefelhöhlen.
Für die Soldaten, die auf dem Bild zu sehen sind, ist das Hissen der Fahne nur eine
Formalität während der zermürbenden Schlacht. Doch für die Daheimgebliebenen verwandelt
sich das Foto der Männer, die wortlos gemeinsam anpacken, um sich gegen die ungeheure
Übermacht zu behaupten, sofort zum Inbegriff von Heldentum. Es fasziniert die amerikanische
Öffentlichkeit, die nach jedem Strohhalm der Hoffnung greift, weil der Krieg anscheinend
niemals enden will. Mütter können wieder darauf vertrauen, dass ihre Söhne heil nach Hause
kommen, und die Trauernden haben jetzt etwas, an das sie glauben können, auch wenn ihre
Söhne nie zurückkehren.
| Regie |
Clint Eastwood |
| Produktionsjahr |
2006 (USA) |
| Länge |
132 Min. |
| FSK |
keine Angabe |
| Orginaltitel |
Flags of Our Fathers |
| Darsteller |
Phillippe, Ryan
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| Produzent |
Clint Eastwood, Robert Lorenz, Steven Spielberg |
| Drehbuch |
William Broyles Jr., Paul Haggis |
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