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Film -Detail
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| Herr Bello |
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Der 12-jährige Max (MANUEL STEITZ) und sein Vater, der Apotheker Sternheim
(AUGUST ZIRNER), sind ein eingespieltes Team. Was bleibt den beiden auch
anderes übrig, nachdem vor sechs Jahren völlig überraschend die Mutter gestorben
ist? Der schusselige Sternheim versucht ein guter Vater zu sein – und will obendrein
die fehlende Mutter ersetzen. Ein schwieriges Unterfangen, wenn man von morgens
bis abends hinter der Ladentheke stehen muss. So ist Max viel alleine. Ein Tier darf
er sich trotz aller Bitten zunächst nicht anschaffen: "Tiere in der Apotheke sind
unhygienisch", weist ihn der Vater zurecht.
Doch auf dem Hof des sangesfreudigen Bauern Edgar (JAN-GREGOR KREMP) läuft
Max eine struppige Promenadenmischung über den Weg, der ihm fortan nicht mehr
von der Seite weicht. Der Vater lässt sich erweichen, und Max tauft den Hund auf
den Namen "Bello". Aber auch für Witwer Sternheim scheint eine neue Zeit
anzubrechen, denn die junge und attraktive Frau Lichtblau (SOPHIE VON KESSEL),
die gerade ins Haus eingezogen ist, fördert ganz neue Gefühle in ihm zutage. Sein
Sohn ist allerdings von der neuen Mieterin nicht sehr angetan und spioniert seinem
nur allzu hilfsbereiten Vater hinterher.
Alle diese Dinge treten aber in den Hintergrund, als Sternheim eines Tages von
Jolande (HILDEGARD SCHMAHL), einer Freundin des lang verstorbenen
Apotheker-Großvaters, eine Flasche mit einer seltsamen Essenz überreicht
bekommt. "Führt selbst bei starker Liquidation zu etlichem Gedeihen, Wachstum und
mannigfaltigen Veränderungen äußerer Artung", steht auf dem Etikett in
altertümlicher Schrift. Bei dem befreundeten Landwirt Edgar wird die wundersame
Flüssigkeit gleich als mögliches "Düngemittel" getestet, aber die Essenz vernichtet
auf den ersten Blick nur das Gras auf der bäuerlichen Wiese. Was in der Flüssigkeit
wirklich steckt, muss bald der Hund Bello erleben, als Max die geheimnisvolle
Flasche aus Versehen umwirft und Bello die Reste aufschlabbert: Der Hund
verwandelt sich schlagartig in einen Menschen (ARMIN ROHDE)!
Jetzt hat Sternheim ein Problem: Wenn das herauskommt, dann kann er seine
Apotheke schließen! Dieser "Mensch" muss seiner Meinung nach sofort wieder in
einen Hund verwandelt werden. Doch so einfach lässt sich die Flüssigkeit nicht
rekonstruieren, denn die Unterlagen des Großvaters sind leider unvollständig.
Bello, der sich fortan "Herr Bello" nennt, benimmt sich allerdings auch weiterhin wie
ein Hund: Er hebt das Bein, schlabbert die Suppe ohne Löffel, durchwühlt
Sandkästen und schnuppert an Laternenpfählen. Vater Sternheim kann sich darüber
gar nicht amüsieren. Nachdem der neue Mitbewohner auch noch im örtlichen
Hühnerstall gewildert hat, muss Sternheim ihn sogar von der Polizeistation abholen,
wo Herr Bello beim Verhör durch die beiden Wachtmeister (Das Badesalzduo: GERD
KNEBEL/HENNI NACHTSHEIM) bereits für große Verwunderung gesorgt hat. Aus
Herrn Bello muss ein Mensch mit Manieren gemacht werden! Ein schier sinnloses
Unterfangen, denn der Hundemensch kann und will sich einfach nicht an Schuhe,
Händewaschen und andere für ihn unverständliche Dinge gewöhnen. Außerdem ist
es doch viel schöner, in der Nacht den Mond anzujaulen.
In der Stadt lässt das große Chaos nicht lange auf sich warten: Bauer Edgar hat
unfreiwillig seine Nutztiere mit dem vermeintlich verfaulten Gras gefüttert. Seine
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Hühner, Hasen, Schweine und Kühe laufen plötzlich auf zwei menschlichen Beinen
in der Stadt umher und sprechen mit seltsamem "Akzent".
Zu allem Überfluss verliebt sich Herr Bello auch noch in das "tolle Weibchen" Frau
Lichtblau, die ihn so schön gestreichelt hat. Max unterstützt Herrn Bellos amouröse
Vorstellungen tatkräftig, weil er unbedingt verhindern will, dass sein wild flirtender
Vater diese Frau Lichtblau heiratet und er eine Stiefmutter bekommt. So zeigt ihm
Max auf eher kindliche Weise, wie man eine Frau für sich einnimmt: mit Handkuss,
gegeltem Haar und natürlich einem Blumenstrauß.
Als Herr Bello zu dem von Max geschickt eingefädelten Rendezvous im Restaurant
mit Frau Lichtblau gehen will, lässt die Wirkung der Flüssigkeit nach – und statt eines
Menschen sitzt der verdutzten Frau Lichtblau nun ein Hund gegenüber. Herr
Sternheim hat seinerseits Bello schon gesucht und als er Frau Lichtblau nun
umständlich und eher widerwillig die ganze Wahrheit erzählt, ist diese schier
entsetzt: Dieser Mann will sie entweder auf den Arm nehmen – oder er ist einfach nur
verrückt. Enttäuscht sucht sie auf der Stelle das Weite – so ein Spinner wie dieser
Sternheim kommt für sie nicht in Frage.
Jetzt hat Sternheim zwar das Problem mit dem verwandelten Hund "gelöst" – aber
Frau Lichtblau hat er auch verloren. Max hingegen ist erleichtert: Er hat seinen Hund
wieder, der ihm zwar als Mensch lieber war – aber immerhin. Aber auch der als Hund
äußerst menschlich agierende Bello ist traurig, denn er konnte bei seinem
eigentlichen Schwarm, der feschen Colliedame Yvette, nicht punkten. In einer
Eckkneipe betrinkt er sich hemmungslos, nur um bald darauf volltrunken von der
Hundeliebhaberin Frau Lichtblau gefunden zu werden. Sie bringt den schnarchenden
Bello zurück und endlich freundet sich Max mit der neuen Nachbarin zaghaft an.
Am nächsten Tag sitzt Max in der Gartenlaube und spricht mit dem Foto seiner toten
Mutter. Da hört er plötzlich neben sich eine nur allzu bekannte Stimme. Es ist die
Stimme von Herrn Bello: Der Hund kann sprechen. Und jetzt ist es Bello, der Max
hilft zu akzeptieren, dass im Haushalt eine Frau fehlt. Max könne doch froh sein,
wenn so eine tolle Frau wie die Lichtblau ins Haus käme. Und bald darauf versöhnt
sich Max auch wieder mit seinem Vater. Gemeinsam arrangieren alle drei, dass Frau
Lichtblau den Apotheker Sternheim nicht mehr für verrückt hält. Wie man das macht?
Ganz einfach: Man verwandelt den Hund Bello vor ihren Augen zurück in einen
Menschen.
Und so bekommen am Ende alle, wonach ihr Herz sich sehnt. Selbst Bello, der am
Ende als "Herr" seine fesche "Dame" Yvette (BARBARA SCHÖNEBERGER) in den
Armen hält. Nur Bauer Edgar muss sich auf eine neue Situation einstellen
| Regie |
Ben Verbong |
| Produktionsjahr |
2007 (D) |
| Länge |
97 Min. |
| FSK |
jugendfrei |
| Orginaltitel |
Herr Bello |
| Darsteller |
Zirner, August Rohde, Armin Steitz, Manuel Kremp, Jan Gregor Schöneberger, Barbara
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| Produzent |
Ulrich Limmer |
| Drehbuch |
Paul Maar, Ulrich Limmer |
| Trailer |
Trailer ansehen |
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