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Kinos 

16.04.2026 15:23:21




Film -Detail
Keinohrhasen
Eine heiße Story für Boulevard-Reporter Ludo (Til Schweiger) und seinen Fotografen
Moritz (Matthias Schweighöfer): Beim Interview gesteht Filmstar Jürgen Vogel (Jürgen Vogel),
er habe die Schnauze voll von der „Arthouse-Kacke“, die er bisher gedreht hat. Jürgen
präsentiert sich mit blonder Langmähne, einem neuen, makellos weißen Gebiss und
Silikonimplantaten in den Po-Backen – der Start in eine neue Karriere. Ludo münzt das in die
bissige Schlagzeile um: „Hat Jürgen jetzt einen Vogel?“
Bald darauf eilen Ludo und Moritz ins noble Hotel de Rome, um einen weiteren Knüller
zu landen: Im Rahmen eines hermetisch abgeschirmten Privatessens will Boxweltmeister
Wladimir Klitschko (Wladimir Klitschko) seiner Freundin Yvonne Catterfeld (Yvonne
Catterfeld) einen Heiratsantrag machen. Über die Wellness-Etage des Hotels, wo Ludo auf die
Schnelle eine Masseuse vernascht, arbeiten sich die beiden zur Glaskuppel über dem Festsaal
vor. Doch bevor Moritz das entscheidende Foto schießen kann, kracht Ludo durchs Glas und
landet unsanft in in der Verlobungstorte.
Beim folgenden Prozess bescheinigt die Richterin Ludo „persönliche Unreife“. Leider ist
Ludos Verteidiger der Ex-Mann der Richterin und kann wenig für ihn ausrichten: Ludo wird zu
300 sozialen Arbeitsstunden in einer städtischen Kindertagesstätte verurteilt.
Als Ludo sich dort zum Dienst meldet, erkennt er die Hortleiterin Anna (Nora Tschirner)
nicht wieder. Sie weiß dagegen genau, wen sie vor sich hat: Die beiden kennen sich nämlich
schon seit ihren Kindertagen. Schon damals war Ludo der Schwarm aller Mädchen. Doch
Brillenschlange Anna mit ihrer Zahnspange hat er ständig nur gehänselt – was sie ihm bis heute
nicht verziehen hat. Aber Rache ist süß: Anna beauftragt Ludo, im Garten des Kinderhorts ein
Klettergerüst zusammenzubauen, wobei sie ihm aber bewusst nur die holländische
Gebrauchsanleitung zur Verfügung stellt. Zähneknirschend gehorcht Ludo, weil es von Anna
abhängt, ob er seine Strafe im Hort abdient oder im Gefängnis landet. Natürlich bricht das
windschiefe Klettergerüst beim ersten Anstoß zusammen.
In der Redaktion der Tageszeitung Das Blatt (Slogan: „Wir nehmen kein Blatt vor den
Mund“) müssen sich Ludo und Moritz eine Standpauke des cholerischen Chefredakteurs (Rick
Kavanian) anhören: Jürgen Vogel hat die beiden zum Narren gehalten – der „Karrierewechsel“,
den Ludo und Moritz ihm abgekauft haben, war eine inszenierte Ente. Die Blamage ist groß.
Der neue Auftrag vom Blatt: Ein Interview mit dem Volksmusik-Starpaar Michi
Nussbaumer (Gregor Bloéb) und Daniela Berg (Nina Proll). Diesmal wittert Ludo, dass die
ungetrübte Beziehung der beiden nur Fassade ist. Er verfrachtet Moritz heimlich in den
Schlafzimmerschrank der Stars. Von dort fotografiert Moritz später tatsächlich einen handfesten
Streit der Jodel-Profis – prompt landet die Story mit entsprechender Schlagzeile auf Seite 1.
Ludos Schwester Lilli (Barbara Rudnik) parkt ihren schwierigen Sohn Lollo im
Kinderhort und in Ludos Obhut. Über Lollos Spielgefährtin, die kleine Cheyenne-Blue, lernt
Ludo deren Mutter kennen – und sofort flirtet er mit der sexy Schauspielerin Nina (Brigitte
Zeh). Als Anna das bemerkt, wird sie eifersüchtig. Es kommt zu einem handfesten Streit der
beiden, der erst unterbrochen wird, als plötzlich ein eiserner Dart-Pfeil in Lollos Schläfe stecken
bleibt. In Panik rasen Ludo und Anna mit dem ohnmächtigen Kind ins Krankenhaus, wobei
Anna Ludos Wagen zu Schrott fährt. Sie steigen um in das Taxi eines miesepetrig
teilnahmslosen Fahrers (Wolfgang Stumph), der sie die letzten hundert Meter bis zur
Notaufnahme sogar zu Fuß laufen lässt.
Lollos Verletzung ist nicht gefährlich, und wenig später entschuldigt sich Anna bei Ludo
wegen ihres Wutausbruchs. Die beiden verabreden sich in einem Fischrestaurant und
philosophieren beim Essen über Beziehungskisten.
Ludo interessiert sich derzeit aber nur für Nina, weil sie sich bestens in die endlose Kette
seiner One-Night-Stands einreiht und ebenfalls von Sex ohne Verpflichtungen schwärmt. Ein
Date zu viert mit Ludo, Nina, Moritz und Ninas Freundin Sissi (Florentine Lahme) endet im
Bett, wobei Nina beim Sex unter Ludo einschläft und die total abgefüllte Sissi den armen Moritz
vollkotzt.
Anna und ihre Freundin/Kollegin Miriam (Alwara Höfels) betrinken sich gerade, als
Ludo auftaucht und von seiner Schlappe mit Nina berichtet. Das finden die beiden Frauen
höchst komisch – und nicht verwunderlich. Sie plaudern aus dem Nähkästchen und geben Ludo
(rein theoretische) Insider-Tipps, wie man Frauen wirklich befriedigt.
Als Ludo im Kinderhort einen Kuschelhasen für die Kinder zusammennäht, wirft Anna
ihm vor, dass die Ohren fehlen. Dass die Kinder ebenfalls ohrenlose Hasen basteln, findet sie
dagegen völlig in Ordnung… Der ständige Streit der beiden täuscht jedoch nicht darüber
hinweg, dass sie sich eigentlich sehr sympathisch finden.
Nach einem mehr als verunglückten Date mit einem anderen Mann taucht Anna
betrunken und unglücklich nachts bei Ludo auf – sie verbringen die Nacht miteinander.
Morgens beeilt sich Anna festzustellen, dass dies ein einmaliger Ausrutscher war – sie weiß ja,
was Ludo von festen Beziehungen hält.
Doch Nora empfindet eigentlich ganz anders und probiert mit Miriams Hilfe vor dem
Spiegel aus, wie sie Ludo ihre Liebe gestehen könnte. Tatsächlich schüttet sie Ludo bald darauf
das Herz aus, doch der bekommt das beim Lärm einer lärmenden Ausflugsdampfersirene gar
nicht mit.
Ludo vergisst sogar, dass er mit Anna verabredet ist. Er geht wieder mit Nina aus – und
ins Bett. Dort werden die beiden von Anna überrascht. Sie macht Ludo eine fürchterliche Szene.
Im Park entdeckt Jürgen Vogel die deprimierte Anna und tröstet sie. Die beiden freunden
sich an, und er nimmt sie als Begleitung mit zur Verleihung des Deutschen Filmpreises. Als
Ludo sie dort auf dem roten Teppich erblickt, ist er wie vom Donner gerührt. Obwohl sie betont
leger gekleidet ist, schreibt er im Blatt über sie eine Eloge als „bestgekleidete Frau des Abends“.
Woraufhin er von seinem Chefredakteur fristlos gefeuert wird.
Doch Anna ist nicht beeindruckt von Ludos Geste und lehnt jeden Kontakt ab. Wie soll
Ludo ihr also seine Liebe beweisen? Verzweifelt überlegt er, in welcher Situation sie ihm
unbedingt zuhören muss. Und er hat eine Idee

Regie Til Schweiger
Produktionsjahr 2007 (D)
Länge 115 Min.
FSK ab 12 Jahren
Orginaltitel Keihnohrhasen
Darsteller Schweiger, Til
Tramitz, Christian
Rohde, Armin
Schweighöfer, Matthias
Tschirner, Nora Marie
Vogel, Jürgen
Rudnik, Barbara
Stumph, Wolfgang
Kavanian, Richard Horatio
Catterfeld, Yvonne

Produzent Til Schweiger, Tom Zickler
Drehbuch Anika Decker
Trailer Trailer ansehen

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